der raum

Grit Ruhland

12. – 14.Oktober 2012

12. 10.     15 h bis 23 h
13. 10.     15 h bis 22 h
14. 10.     15 h bis 20 h

Sonntag, 14. 10.     17 h     Live – Fieldrecording – Session

Von atemlosen Feldern, strahlenden Quellen, einer „Neuen Landschaft“ und anderen Umbrüchen – gesammelt und wieder aufgelöst in Zeichnungen, Texten, Karten, Fundstücken, Fieldrecordings und Interviews. Dokumentiert im Gehen – im Verweilen – im Warten, bis nichts mehr übrig bleibt. Eine fragmentierte Spiegelung in der Schnittlinie zwischensubjektivem Erleben und objektiven Analysen. Zwischen Kunst und Wissenschaft, Dokumentation und (Er-)Findung. Eine laufend fortentwickelte
Installation über die „Uranbergbaufolgelandschaft“ um Gera/Ronneburg. Nach bisherigen Stationen in Remscheid, Hamburg und Graz, nähert sie sich für Lindenow in Leipzig nun ihrem ursprünglichen Bezugspunkt an.

http://www.eintagsfliegenakrobatik.de/

www.lindenow.org


Lindenow#8

15.10.2012 – 31.10.2012

Eröffnung am 15.10.2012, 19.30 Uhr
mit Steffen Held, Historiker,
Anne Friebel, Gedenkstätte für Zwangsarbeit in Leipzig,
Vertreter_in Gedenkort Josephstr. 7

jeweils Mo-Fr von 15 bis 19 Uhr und Sa 12 bis 17 Uhr

Das Pogrom in Rostock-Lichtenhagen jährte sich gerade zum 20. Mal, in Leipzig wird zur Zeit über das Einheitsdenkmal gestritten,wobei unerwähnt bleibt, dass auch Neonazis in den ersten Reihen der Montagsdemonstrationen mitliefen. In Bezug auf den aggressiven Rassismus und Antisemitismus im Ostdeutschland der 1990er Jahre kursiert noch immer der Mythos, dass die Ursachen lediglich in der treuhändischen Ausschlachtung der DDR durch die BRD zu suchen seien.

Die Ausstellung „Das hats bei uns nicht gegeben!“ der Amadeu-Antonio-Stiftung stellt auf 30 Tafeln verschiedene Facetten des
Antisemitismusin der DDR dar. Sie beginnt mit dem Umgang mit jüdischen Restitutionsansprüchen und der Herabwertung der jüdischen Opfer des Nationalsozialismus und führt u.a. über die Berichterstattung zum Eichmann Prozess, die mediale Darstellung der israelischen Politik und die Verlegung, Eingrenzung und Schändung jüdischer Friedhöfe zur Verharmlosung der Neonazi-Szene in den 1980er Jahren.

 

Katrin Connan,  Axel Loytved,   Stian Adlandsvik   &  Lutz-Rainer Müller
kuratiert von Nadine Droste

Eröffnung: 20. April 2012, ab 19.00 Uhr
21. – 29. April 2012 / Do. – So. 16.00 – 20.00 Uhr
Finissage: 29. April 2012, ab 16.00 Uhr

Eine Ausstellung im Rahmen des Austauschprojekts Betriebsausflug.

Am 20. April bis 05. Mai 2012 finden in Leipzig zahlreiche Ausstellungen, Performances, Konzerte und Diskussionen des Kulturbetriebes Hamburg” in Projekt-, Kunsträumen und leerstehenden Gebäuden statt.
Im Gegenzug reisen Leipziger Kunst- und Kulturschaffende vom 25.Mai bis 09. Juni nach Hamburg, um ihre Projekte dort zu präsentieren. Die von Künstlern selbstorganisierten Atelier-, Künstlerhäuser und Kunsträume sind Netzwerke, die sich im Rahmen des Austauschprojektes “Betriebsausflug” gegenseitig Räume und Unterstützung bieten.

Die im AundV gezeigte Ausstellung thematisiert Repräsentationsformen und beschäftigt sich mit dem Phänomen des Scheins. In den Vordergrund rückt dabei seine ambivalente Wirkung, die sowohl verführerisches als auch täuschendes Potential in sich birgt. Zugleich wird der Schein in diesem Zusammenhang nicht nur als Teil einer Inszenierung, sondern auch als Notwendigkeit begriffen. Denn eigen ist ihm, jede Darstellung in immer wieder anderem Licht erscheinen lassen zu können.
Von den Möglichkeiten, Schein und Erscheinung auf unterschiedliche Weise zu generieren, berichten die künstlerischen Positionen von Katrin Connan, Axel Loytved sowie Stian Ådlandsvik und Lutz-Rainer Müller.
In gleichem Maße, in dem ihre Arbeiten den Blick auf die Oberfläche lenken, erzählen sie Geschichten, die hinter die Fassaden sehen lassen.
Text: Nadine Droste
pressetext als pdf

http://katrinconnan.com/
http://axelloytved.de/
http://stianadlandsvik.net/
http://lutzrainermueller.com/

http://betriebsausflug.cc/